Vor einigen Jahren galten die Anbieter von Ökostrom noch als Exoten. Doch längst hat sich der Strom aus erneuerbaren Energiequellen fest etabliert und ist zu einem wichtigen Thema in Politik und Medien geworden. Auch der Strommarkt hat diese Tendenz erkannt. Fast jeder Energieversorger bietet inzwischen einen Ökostromtarif an. Dennoch gibt es in Deutschland Vorurteile gegen einen Atomausstieg und die Stromversorgung durch „grüne“ Energiequellen. Die 5 häufigsten Bedenken gegen den Wechsel zu Ökostrom sind jedoch unbegründet.  

Vorurteil: „Der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist kompliziert und bürokratisch“

Die Realität zeigt, dass dieses Vorurteil falsch ist! Der Wechsel zu einem Ökostrom Anbieter ist einfach und schnell im Internet abzuschließen. Wichtig ist, dass Sie sich bei Ökostrom Preisvergleich über die Tarife und Leistungen informieren. Einfach beim neuen Anbieter anmelden- und schon beziehen Sie zukünftig Strom aus erneuerbaren Energien. Das weitere Vorgehen, die Kündigung beim alten Anbieter und die Zähler-Kontrolle, übernimmt bereits der neue Stromanbieter.

Grundsätzlich muss ein Wechsel kostenlos sein! Laut der Verbraucherzentrale sind Wechselgebühren unzulässig. Sollten dennoch Kosten anfallen, übernimmt diese der neue Anbieter.

Fazit: Online ist der Wechsel zu erneuerbaren einfach und schnell!

Vorurteil: „Strom aus erneuerbaren Energien ist teurer als Atomstrom“

Ökostrom ist zwar in der Regel etwas teurer als Atomstrom, doch die Unterschiede können durch einen umfassenden Preisvergleich zwischen den verschiedenen Anbietern aufgehoben werden. Ein Vergleich zeigt, dass es kostengünstigere Tarife für Strom aus erneuerbaren Energien gibt und es sich zu wechseln lohnt!

Ein Wechsel zu Strom aus erneuerbaren Energiequellen könnte daher Ihre Stromkosten senken. Denn mit den Preisvergleich und dem Wechsel zu einem billigeren Stromlieferanten können Sie im Vergleich zu Ihrem alten Anbieter Geld sparen. Zusätzlich erhöht Ihr Wechsel den Wettbewerb zwischen den Stromlieferanten und senkt damit die Preise. Mit einem Anbieterwechsel könnten Sie also doppelt profitieren.

Fazit: Strom aus erneuerbaren Energien ist sogar billiger als Atomstrom sein!

Vorurteil: „Erneuerbare Energien können keine zuverlässige Stromversorgung leisten“

Dieses Problem stellt sich des längeren nicht mehr. Die verschiedenen Formen von erneuerbaren Energien lassen sich ergänzen und untereinander vernetzten. Bei den sogenannten „regenerativen Kombikraftwerken“ werden bereits Wind- und Solaranlagen, je nach ihrer aktuellen Verfügbarkeit, eingesetzt. Abhängig von dem aktuellen Bedarf der Kunden wird die Energie in Strom umgewandelt. Kurzfristige Schwankungen werden damit zuverlässig ausgeglichen. Technisch steht einer Vollversorgung durch erneuerbare Energien nichts im Wege!

Außerdem können Sie davon ausgehen, dass Sie Ihren Strom zuverlässig geliefert bekommen. Auch nach einem Wechsel zu einem Ökostrom Anbieter erhalten Sie Ihren Strom wie gewohnt über das regionale Stromnetz. Ihr  neuer Anbieter speist lediglich den Ökostrom in das Gesamtnetz ein. Die regionalen Energieversorger sind gesetzlich dazu verpflichtet, die Stromversorgung sicherzustellen. Dem Verbraucher wird damit garantiert, dass er zu jedem Zeitpunkt Strom beziehen kann. Dies trifft auch zu, wenn dieser Stromanbieter nicht  mehr Ihr Vertragspartner ist. Ein Stromanbieter kann Ihnen also nicht den Strom abstellen, nur weil Sie Ihren Vertrag gekündigt haben! 

Fazit: Technisch ist Deutschland in der Lage jeden Kunden mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Eine Grundversorgung ist zu jeder Zeit gewährleistet!

Fazit: Technisch ist Deutschland in der Lage jeden Kunden mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Eine Grundversorgung ist zu jeder Zeit gewährleistet!

Vorurteil: „Ein einzelner Wechsel zu Ökostrom bringt nicht viel für das Weltklima“

Dieses Argument trifft ausschließlich dann zu,  wenn lediglich Strom aus alten Anlagen bezogen wird. Ein gutes Angebot zeichnet sich aber vielmehr durch die Förderung neuer ökologischer Stromerzeugungsanlagen aus. Die Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien langfristig zu sicheren ist das erklärte Ziel. Hierfür engagieren sich die Ökostrom Anbieter Lichtblick, EWS-Schönau, Naturstrom und Greenpeace Energy.

Mit der Förderung von erneuerbaren Energien entsteht zudem ein Impuls am Markt, wiederum in neue Anlagen zu investieren. Diese Entwicklung beschleunigt einen Prozess der stetig zunehmenden Nutzung von regenerativen Energiequellen und wird sich so im größeren Umfang auf das Klima auswirken.  Es zeigt sich, dass jeder Einzelne auch in Kleinen nachhaltig wirtschaften kann und damit einen großen Einfluss hat.   

Fazit: Der Strom aus klimafreundlichen und erneuerbaren Energien ist ein wesentlicher Beitrag für die Energiezukunft der Menschheit!

Vorurteil: „Erneuerbare Energien führen zu einem Anstieg der Strompreise“

Die letzte Studie des Bundesumweltministeriums zeigt, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien die Preise für die Stromverbraucher nicht weiter hoch treiben wird. Zwar werden die Mehrausgaben der Stromkunden für die Förderung von erneuerbaren Energien bis 2015 leicht zunehmen. Doch damit bleibt der Anteil vom Gesamtstrompreis bei derzeit 5,5 % konstant. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist also kein Preistreiber im Strommarkt. Insbesondere die Möglichkeit des Ökostrom Preisvergleichs zeigt, dass die Anbieter von erneuerbaren Energien mittlerweile günstigere Tarife haben.  

Fazit: Ohne Atomstrom würde der Strompreis nicht weiter steigen!