Die Rhein-Metropole Köln, auch bekannt als Karnevalshochburg und viertgrößte Stadt Deutschlands, wird auf einer Fläche von 400 Quadratkilometern von rund einer Million Einwohnern bewohnt.

Die Stromanbieter, die man als Einwohner Kölns zur Verfügung hat, sind:

  •     RheinEnergie AG
  •     rhenag Rheinische Energie AG
  •     Stadtwerke Düsseldorf
  •     entega
  •     eprimo
  •     Yellow Strom
  •     LichtBlick
  •     Naturstrom AG
  •     Geno Strom

Die RheinEnergie AG ist der eingetragene Grundversorger für die Stadt Köln. Das Unternehmen entstand aus der über hundertjährigen GEW Köln und versorgt rund 2,5 Millionen Haushalte am Rhein.

In Köln gibt es einige Projekte zum Thema Umweltschutz und Energiesparen. So sollen beispielsweise in den nächsten vier Jahren rund 5.000 Leuchtmittel in der öffentlichen Straßenbeleuchtung ausgewechselt werden, wobei die neuen Lampen mehr als ein Drittel weniger Energie verbrauchen. Damit läßt sich eine Einsparung von 500.000 Kilowattstunden und 350 Tonnen Kohlendioxid realisieren.

Die gesamte Stadt hat in etwa einen Energiebedarf von 600 Gigawattstunden. Alleine das technische Rathaus in Köln gibt im Jahr rund eine Million für die Energiekosten aus.

Richtig informieren über alternative Stromanbieter in Köln

Mal ehrlich, die Liberalisierung des Strommarktes ist doch nun schon ein wenig her. Doch Billigstrom beziehe ich trotzdem noch nicht. Im Gegenteil, mein Stromanbieter hat einfach mehrmals den Preis nach oben gedrückt, wohl bemerkt bei gleich bleibendem Verbrauch. Ich hab einfach keine Lust mir tolle Energiesparrtipps anzuhören. Ich will einfach nur einen fairen Strompreis. Wohnen und Freizeit kosten eh schon genug Geld.

Ökostrom muss nicht so teuer sein

Auf meiner Suche nach alternativen Strombietern in Köln bin ich unter anderem auf Flexstrom, auf die ENTEGA Vertrieb GmbH & Co. KG, auf Eprimo sowie auf Aws Wärmeservice GmbH und auf 123 Energie gestoßen. Das Gute daran ist, dass die meisten mit 100 Prozent Wasserkraft oder mit erneuerbaren Energien arbeiten. Darauf sollte Ihr auch achten falls ihr zu Ökostrom wechseln wollt. Denn nur die reinen  Öko-Stromanbieter garantieren Euch Strom aus regenerativen Energien. Das ist zwar nicht so günstig wie ich wollte aber auch längst nicht so teuer wie mein alter Anbieter. Schade, dass ich meine Wohnung nicht mit Solarenergie versorgen kann. Das wäre wirklich billig und extrem umweltfreundlich 🙂 Die Bürger in Köln werden immer umweltfreundlicher, immer mehr Kölner Bürger wechseln ganz bewusst zu Ökostrom, aber auch sehr viele Menschen in ganz Deutschland.

Übersicht Ökostrom Tarife

Aus der Übersicht der Ökostrom Tarife kann jeder Bürger seinen Ökostrom-Anbieter auswählen und den Wechsel auf umweltfreundlichen Ökostrom kostenfrei online beantragen.

Der Ökostrom-Tarifrechner kann kostenfrei abgefragt werden nach den günstigsten Anbietern und den günstigsten Tarifen beim Ökostrom.

Die Stadt erhöht den Ökostrom-Anteil in ihren Gebäuden von 25 auf 40 Prozent. Die Umstellung soll über 13,5 Millionen Kilo CO2 einsparen. Außer der Rheinenergie versorgt nun auch der Öko-Anbieter Lichtblick AG die Stadt.

 Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick ist Marktführer. (Bild: dpa) Der Ökostrom-Anbieter Lichtblick ist Marktführer. (Bild: dpa)Die Stadt erhöht ab 1. Januar den Ökostrom-Anteil in allen städtischen Gebäuden unter der Regie der Gebäudewirtschaft. Bisher lag er bei 25 Prozent, in Zukunft werden es 40 Prozent sein. Damit können im Jahr mehr als 13,5 Millionen Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Nach Auskunft des Presseamts führt der Wechsel nicht zu höheren Kosten.

Von den fünf europaweit ausgeschriebenen Lieferverträgen gingen vier mit insgesamt 90 Millionen Kilowattstunden pro Jahr an die Rheinenergie, die bislang alleiniger Stromlieferant der Stadt war. Das fünfte Los mit 16,7 Millionen Kilowattstunden ging an die Firma Lichtblick AG in Hamburg.

Ausschlaggebend für die Vergabeentscheidung war der Preis. Außerdem stellte die Stadt Köln strenge Bedingungen an die Herkunft der Elektrizität und den Klimaschutz.

Ein Viertel der gelieferten Strommenge muss aus brennstoffsparender und umweltschonender Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kommen, bei der Strom und Fernwärme gleichzeitig entstehen.

Ein weiteres Viertel ist als Ökostrom aus überwiegend neuen Anlagen zu liefern. Die Rheinenergie beliefert die Stadt künftig mit einer Mischung aus KWK- und Ökostrom, dessen Kohlendioxidausstoß 358 Gramm beträgt. Bundesweit liegt dieser Wert bei 508 Gramm pro Kilowattstunde. Die Lichtblick AG bietet Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen an.

Außerdem wird in den städtischen Verwaltungs- und Funktionsgebäuden Energie gespart. Nach den letzten vorliegenden Abrechnungen für 2007 und 2008 beträgt die Einsparung mehr als sieben Prozent.